Geschichte des Jahrbuchs
Wiener Jahrbuch für Kurdische Studien
Die Österreichische Gesellschaft zur Förderung der Kurdologie / Europäisches Zentrum für kurdische Studien versteht sich als Möglichkeit, gemeinsam wissenschaftliche Arbeiten zu kurdischen Studien zu publizieren.
2013 begannen Ferdinand Hennerbichler, Christoph Osztovics, Marianne Six-Hohenbalken und Thomas Schmidinger im Auftrag der Gesellschaft das Wiener Jahrbuch für Kurdische Studien herauszugeben.
Nach den Ausgaben 2013 und 2014 im Wiener Verlag für Sozialforschung wechselte das Jahrbuch 2015 zum Verlag Caesarpress (ebenfalls Wien). Seit 2017 erscheint das Jahrbuch beim Praesens Verlag. Mit diesem erneuten Verlagswechsel ging auch eine Änderung im Druckverfahren einher: Statt Print-on-Demand wird nun eine feste Auflage von 500 Exemplaren produziert. Nach dem gesundheitsbedingten Rückzug von Ferdinand Hennerbichler sind ab dem Jahrbuch 2016 Agnes Grond und Katharina Brizić als Mitherausgeber*innen hinzugekommen. Der Herausgeber*innenkreis hat sich seither immer wieder verändert. Es ist uns ein besonderes Anliegen junge kurdische Kolleg*innen in die Herausgeber*innenschaft einzubinden und ihnen auch die Mitarbeit an einzelnen Ausgaben zu ermöglichen. So leitete Zeynep Arslan die Herausgabe des Bandes zum Dersim-Genozid 2018. Ronya Alev war hauptverantwortlich für den Band zu kurdischer Diplomatie 2022 und arbeitete am Band 2023/24 mit.
Das Jahrbuch erschien von 2013 bis 2022 jedes Jahr mit einem inhaltlichen Schwerpunkt. Zusätzlich erscheinen Beiträge außerhalb des Schwerpunktes, sowie Rezensionen, Nachrufe und im Bereich »Aktuell« Zusammenfassungen der wichtigsten Entwicklungen in den von Kurd*innen bewohnten Gebieten. Seit 2023/24 erscheint das Jahrbuch in einem zweijährigen Zyklus.